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Portrait Jacqueline

portrait gwDie Tanzschule rahil wurde 2012 von mir gegründet. Meine Faszination für den Orient geht auf die Mitte der 90er-Jahre zurück, als ich das erste Mal nach Ägypten reiste, mich für die rassigen Trommelrhythmen begeisterte und das erste mal Bauchtanz sah. Seither bin ich viele Mal in dieses unglaubliche Land der Gegensätze gereist, und begann mich mit der arabischen Kultur und der Musik zu befassen. Dies führte führte mich schliesslich zum Bauchtanz. Später kam Bollywood Dance dazu, dem ich mich seit 2006 mit grosser Leidenschaft widme. Seit 2009 übe ich mich im klassischen Indischen Tanzstil Kathak, und beschäftige mich mit indischen Volkstänzen.

Die ersten Jahre lernte ich orientalischen Tanz vor allem bei Fabienne und Julie, Bollywood Dance bei Lavanya und Meissoun in Zürich. Daneben bildete ich mich schon früh bei bekannten LehrerInnen aus dem In- und Ausland aus und weiter, und trat bald auch auf, Solo mit eigenen Choreographien oder zusammen mit Kolleginnen, z.B. der Bollywood-Gruppe Thandi Hawayen, dem Zürcher Seidenstrassen-Ensemble, dem Isis Ensemble, der Srijan Dance Company, den Whirling Wizards sowie kleineren Projektgruppen.

chayya kleinSeit 2010 unterrichte ich nach dem Kurskonzept der Orientalischen Basistechnik von Miriam Missura. Ebenfalls 2010 begann ich auch, Bollywood Dance zu unterrichten. Ich kann daher auf eine Unterrichtserfahrung von über 500 Stunden zurück blicken, und habe in Kursen, Workshops, bei Polterabenden und Auftritten schon einige hundert Frauen zum Tanzen gebracht.

Wichtig ist es mir, Tanz als Teil der Gesamtkultur zu sehen. So beschäftige ich mich mit orientalischer Ästhetik auch in der arabischen Kalligraphie oder vertiefe meine Rhythmuskenntnisse beim Spielen der indischen Tabla. Neben kulturellen Aspekten achte ich im Unterricht auch auf gute Haltung und Stärkung der entsprechenden Muskulatur, sowie eine schonende Ausführung der Bewegungen. Schliesslich wollen wir ein Leben lang gesund bleiben und lange tanzen können! Auch wichtig ist mir die Verbindung von Tanz und Seele. In meiner aktuellen Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin gehe ich diesen spannenden Zusammenhängen nach.

Den Tanz sehe ich nicht als "hohe Kunst", sondern etwas, das in jeder und jedem von uns steckt und darauf wartet, nach aussen zu dringen. Deshalb macht es mir sowohl bei Auftritten als auch im Unterricht am meisten Freude, wenn ich spüre, wie die Energie "überspringt". Das technische Können mag faszinieren, aber etwas von der Lebensfreude des Tanzes bei Publikum und Schülerinnen zu vermitteln ist mir noch viel wichtiger.

Weitere Dozentinnen

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